Das alte Jahr hörte nicht gerade gut auf für den smarten Freiherrn - und 2011 fing gar nicht gut an. Erst gab sich Karl-Theodor zu Guttenberg die Blöße mit der peinlichen Kerner-Show kurz vor Weihnachten in Afghanistan. Nun erweckt der Verteidigungsminister den Eindruck, als hätte er seinen Laden nicht im Griff. Unzumutbare Zustände auf der "Gorch Fock", tödliches Herumfuchteln mit Waffen in Afghanistan, heimlich geöffnete Briefe der Soldaten - der Minister will von alledem nichts gewusst haben. Der Kabinett-Star Guttenberg wirkt entzaubert. Auch die hastige Entlassung des Kapitäns der "Gorch Fock", noch bevor der Untersuchungsbericht vorliegt, sorgt für Unbehagen. Wie in der Kundus-Affäre hat er sehr schnell einen Sündenbock gefunden. Aber eigene Fehler hat er dabei mal wieder nicht entdeckt.------------------------------Zitat: "Eigene Fehler hat er mal wieder nicht entdeckt"
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