Hunderte Flüchtlinge warteten auch am Montagvormittag auf ihre Registrierung. Dennoch sei die Situation entspannter als vergangene Woche, auch weil es nicht mehr so heiß sei, sagte Kostner. Außerdem schafften die mobilen Registrierteams in Karlshorst und Wilmersdorf deutliche Entspannung. Die dort untergebrachten Flüchtlinge müssen nicht mehr vor der ZAA anstehen.
Ursprünglich wollte der Koordinierungsstab eine langfristige Lösung beschließen. Das habe sich aber für die Wohlfahrtsverbände angesichts der Personalknappheit in der Ferienzeit als schwierig erwiesen, sagte Sprecherin Regina Kneiding. Im Lauf der Woche soll dann entschieden werden, wer ab kommender Woche das Platzmanagement auf dem LaGeSo-Gelände übernimmt. Parallel startet am Montag die Berliner Stiftung „Gute-Tat.de“ ihren Einsatz als neue Koordinierungsstelle für ehrenamtliche Helfer in der Flüchtlingspolitik für ganz Berlin.
Die Caritas soll die ehrenamtliche Initiative „Moabit hilft“ entlasten, die bisher weitgehend allein die Flüchtlinge während des stundenlangen Wartens betreut hat. Bis zu 100 freiwillige Helfer teilten auf dem Gelände Wasser, Essen und Sachspenden an die Flüchtlinge aus. dpa
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