Nach der Klatsche von München kommt die Kampfansage. Heute empfängt Alba in der Arena am Ostbahnhof den FC Bayern Basketball (20.30 Uhr). Vor Spiel zwei in der Play-off-Serie fordert Spielmacher Peyton Siva: „Wir müssen rausgehen und kämpfen. Nicht nur für uns, sondern für die Fans und unseren Trainer.“
Denn bei einer Pleite kann am Sonnabend die Saison schon vorbei sein. Thomas Päch hat in dieser Woche mit seiner Mannschaft nicht wie sonst im Trainingszentrum in Mitte, sondern in der Friedrichshainer Arena geprobt. Endlich echter Heimvorteil! Der soll helfen, die 68:95-Niederlage vom ersten Spiel auszubügeln. „Man hat ein besseres Gefühl für die Körbe“, sagt Trainer Päch.
Das Spiel knapp halten und zuschlagen, wenn sich die Chance bietet – das ist die Alba-Strategie. Doch dazu müssen sie Ruhe bewahren. „Momentan ist es die größte Herausforderung für uns“, sagt der Trainer, „wie wir damit umgehen, wenn die Dinge nicht so gut für uns laufen.“
Wie kann Siva da helfen? Er spielt erst zum zweiten Mal nach dreimonatiger Verletzung. „Aber Peyton ist für uns auch abseits des Spielfelds extrem wichtig“, sagt Päch. „Wenn er in der Kabine spricht, hören ihm alle zu.“ Hoffentlich auch bei Sivas Forderung: „Lasst uns Stolz zeigen!“ c.s.
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