Ende einer Ära: Berlins berühmteste Imbissbude "Konnopke" wird dem Erdboden gleichgemacht

Demontage einer Currywurst

MBÖ
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Berlin - Aus die Wurst. Nie mehr Currywurst von "Konnopke". Zumindest nicht aus der alten, legendären Imbissbude. Denn die wird seit gestern abgerissen.Ein Schlag, ein Fluch, ein Ruck. "Mann, geht das schwer", schimpft Thorsten. Der kräftige Arbeiter von der Berliner Container und Abbruch GmbH (BCA) besiegelt mit vier Kollegen das Ende einer Ära.Gestern begannen sie, die knapp 30 Jahre alte Imbissbude "Konnopke" an der Schönhauser Allee abzureißen. "Komisches Gefühl, die Demontage mitzuerleben", so Imbissbuden-Juniorchef Mario Ziervogel (46) mit gedämpfter Stimme. "Aber wenn etwas Altes abläuft, entsteht auch Neues." Und plötzlich ist das Strahlen in seinem Gesicht zurück.Kein Wunder: Sobald das U-Bahn-Viadukt saniert ist, soll mit dem "Konnopke"-Neubau an gleicher Stelle begonnen werden. Mit 35 000 Euro Zuschuss der BVG. "Wir wollen etwas Modernes errichten", so Ziervogels Mama Waltraud.Die Zukunft hält die rüstige 74-Jährige schon jetzt auf Trab. "Wir haben Termine über Termine. Beim Architekten, beim Denkmalschutz, im Baumarkt. Sogar die neue Farbe ist schon ausgesucht", verrät sie.Schließlich soll auch der neue Laden 30 Jahre stehen. Mindestens. Damit ihren Currywurst-Fans aber nicht allzu viel Wasser im Mund zusammenläuft, verkaufen Ziervogels ab 2. August aus einem Behelfswagen.------------------------------BU: Wer will fleißige Handwerker sehen? Die Berliner Container und Abbruch GmbH demontiert die Imbissbude. Fotos: Sabine Gudath

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