Sie spielte das Gretchen in „Dutschke“, eine Soldatin in „Polizeiruf 110“ und nun die Mizzi in „Die Vaterlosen“ – Emily Cox gilt als Shootingstar. Jetzt will sie Deutschland erobern. Ab August wohnt das Wiener Fräuleinwunder in Berlin.
Ihr Lachen ist einfach süß. Emily Cox, Britin, aufgewachsen in Wien, sitzt im Café mit ihren locker hochgesteckten Haaren und isst begeistert Pancakes. 26 Jahre alt ist sie, studierte am renommierten Max Reinhardt Seminar. Sie liest gerne, kocht am liebsten Chicken Curry und sucht jetzt in Berlin eine neue Joggingstrecke.
„Ich wohne ab August in Mitte“, sagt sie. Auf 20 Quadratmetern, die Küche teilt sie sich mit ihrer WG-Partnerin, einer Biologin. Und ihr Freund? „Wir sind seit sechs Jahren zusammen und sehen das sehr entspannt. Wir werden zwischen Wien und Berlin pendeln.“
Auf der Leinwand zu sehen ist Emily ab 4. August. Sie spielt in „Die Vaterlosen“ Mizzi, die jüngste Tochter eines Alt-Hippies, der gleich mehrere Frauen hatte: „Also für mich wäre das nichts, dafür bin ich viel zu eifersüchtig“, sagt sie. Ihre Rolle habe sie aber sehr gereizt: „Mizzi ist sehr offen und provokant.“ Zudem musste sie lernen, eine Behinderte zu spielen. Mizzi hat spastische Lähmungen.
Im Film dreht sich vieles um Vater-Tochter-Beziehungen, um verlassene Kinder. Kennt sie das? „Nein, ich bin zwar ein Scheidungskind und immer zwischen meinen Eltern gependelt, aber ich liebe meinen Vater sehr, ohne ihn aufwachsen zu müssen, wäre furchtbar für mich gewesen.“
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