Elfer gehalten

Hendl rettet Dynamos Weihnachtsfeier

Der BFC-Keeper flog beim Schuss von Babelsbergs Cubukcu in die richtige Ecke

Mathias Bunkus
Lesezeit 2 Min
Die Dynamos feiern ihren Elferheld Bernhard Hendl, während Babelsbergs Bilal Cubukcu frustriet am Boden sitzt.

Die Dynamos feiern ihren Elferheld Bernhard Hendl, während Babelsbergs Bilal Cubukcu frustriet am Boden sitzt.

© Skrzipek

Ärgern? Freuen? Einfach den Punkt mitnehmen? Schon andere Spitzenteams ließen bei den Nulldreiern Federn. Die BFC-Kicker hatten aber Mühe, das 0:0 nach 90 hochintensiven und spielerisch ansprechenden Minuten einzuordnen. „Immerhin haben wir mal wieder zu Null gespielt“, freute sich Hendl, der auch Patrick Brendel ein Riesengeschenk zum Geburtstag machte.

Schiri René Rohde (Rostock) entschied nach einer harmlosen Rempelei zwischen Brendel und Ex-Dynamo Andis Shala zum Entsetzen der Gäste auf Strafstoß. „Er geht zwei Schritte vor, dann wieder zurück und in mich rein. Aus meiner Sicht nie ein Elfer“, meinte der nun 28-Jährige. Der gelbe Karton war als Präsent ebenso überflüssig wie der Elfer.

Zur Ehrenrettung des Unparteiischen kann gesagt werden, dass er keine ganz einfache Partie zu leiten hatte. Schon nach fünf Minuten musste er unterbrechen, weil ein (!) Fan im BFC-Block vorzeitig Silvester feiern wollte. Nach der Partie stellte sich übrigens heraus, dass es ein polizeibekannter Babelsberger Anhänger war.

Zurück zum Spiel. Der BFC erarbeitete sich bei allem Bemühen keine Chancen mehr. Und bei Babelsberg war im Vorwärtsgang die Luft auch mehr oder weniger raus, „Ich kann unter dem Strich mit dem Punkt leben“, so BFC-Coach Thomas Stratos. 

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com