Ekel-Alarm in Mitte

Drei Spielplätze wegen Ratten gesperrt

Kammerjäger setzen bei der Bekämpfung Gift ein.

BK
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Ratten tummeln sich überall in Berlin, wie hier am Oranienplatz in Kreuzberg.

Ratten tummeln sich überall in Berlin, wie hier am Oranienplatz in Kreuzberg.

© imago/Olaf Wagner

Diesmal hat es den Bezirk Mitte getroffen, dort sind in dieser Woche von der Bezirksverwaltung gleich drei  Kinderspielplätze gesperrt worden. Bei Kontrollen wurde Rattenbefall festgestellt.

Betroffen sind die Spielplätze in der Kurfürstenstraße 53, am Lützowplatz und am Magdeburger Platz. Schädlingsbekämpfer haben dort nun Köder ausgelegt. Da bei der Jagd auf die Nager Rattengift eingesetzt wird, müssen die Spielplätze zunächst geschlossen bleiben – aus Sicherheitsgründen.

Vorsichtsmaßnahme zum Schutz der Kinder

Jürgen Götte, Fachbereichsleiter der Grünflächenpflege beim Bezirk Mitte, sagte dem RBB, dass die Sperrungen aber kein Hinweis auf einen verstärkte Rattenplage seien, sondern lediglich eine Vorsichtsmaßnahme zum Schutz der Kinder.  Auf den Ködern die von einer Schädlingsbekämpfungsfirma ausgelegt wurden, seien zusätzlich Aufkleber mit Warnhinweisen angebracht worden. Grund für Rattenbefall könnten Tierfütterungen oder aber weggeworfene Lebensmittel sein. Bleiben Nahrungsreste übrig, werden  die Nager angezogen.

Wann die Spielplätze wieder geöffnet  werden können, blieb zunächst unklar. Das könne zwei bis sechs Wochen dauern, so  Götte. So lange, bis es dort keine Ratten mehr gibt.

Bereits im vergangenen März wurden im Bezirk Mitte zwei Spielplätze aufgrund von Rattenbefall gesperrt: der große Spielplatz auf dem Leopoldplatz an der Ecke Nazarethkirchstraße sowie der Spielplatz zwischen Drontheimer- und Koloniestraße. (BLZ)

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