Eisschnelllauf Trainer Achim Franke drillt sie für die ersehnte Genugtuung

Still und heimlich: Pechi-Comeback in 25 Tagen!

sr
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Berlin - Noch 25 Tage. Dann ist Claudia Pechstein wieder startberechtigt, die zweijährige Sperre nach unbewiesenem Blutdoping abgelaufen. Fast 39 Jahre ist sie dann alt.Knapp zwei Jahre liegen hinter ihr. Monate voller sportlicher, beruflicher und privater Niederschläge. Viele wären daran zugrunde gegangen. Nicht Claudia Pechstein, die bislang vergeblich um ihre Unschuld gekämpft hat. Sie streitet weiter, eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte als letzte Instanz steht an. Und sie trainiert weiter, denn Claudia kehrt aufs Eis zurück.Ein Mann steht beim sportlichen Comeback wieder an ihrer Seite. Joachim Franke - der mit ihr alle fünf Olympiasiege gefeiert hatte - beendete seinen Ruhestand, als Pechi Hilfe bitter nötig hatte. Denn als gesperrte Athletin ist sie von allen Trainingsmaßnahmen des deutschen Verbandes ausgeschlossen. Claudia und Franke arbeiten seit Monaten privat. Hart. Sehr hart. "Sie ist körperlich bei 90 Prozent", bilanziert der väterliche Freund und Trainer.Pechsteins erstes Ziel ist der Weltcup in Salt Lake City (18. Februar), für den sie sich mit einer Zeit von unter 4:15 Minuten über 3000 m qualifizieren muss. "Das ist machbar", sagt Franke.Salt Lake selbst aber wird ein anderes Kaliber. Dort in den USA steht die Qualifikation für die Einzelstrecken-WM in Inzell (10.-13. März) an. Das ist Pechis großes Ziel. Das sollen die Tage der Genugtuung werden. Dort will Claudia Pechstein allen beweisen, aus welchen Holz sie geschnitzt ist.Bis zum 8. Februar aber hat sich Claudia selbst einen Maulkorb verpasst. "Der Druck ist enorm", zeigt Achim Franke allergrößtes Verständnis.------------------------------

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