Eiserne stellen um

Im Geheimen übt Union ein Spiel mit Dreierkette!

Wird in Braunschweig aus Not eine Tugend?

M. Bunkus
Lesezeit 2 Min
Benjamin Kessel springt dem Ball hinterher. Solche Künste will er am Sonntag auch in Braunschweig zeigen, bei seinem Ex-Verein.

Benjamin Kessel springt dem Ball hinterher. Solche Künste will er am Sonntag auch in Braunschweig zeigen, bei seinem Ex-Verein.

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Da passte es Trainer Sascha Lewandowski bestens, dass unter Ausschluss der Öffentlichkeit geübt werden konnte.

„Wir haben einige taktische Dinge ausprobiert“, wollte sich Benny Kessel vor seiner Rückkehr zum Ex-Klub nicht aus der Reserve locken lassen.

In den letzten Spielen hat der Ex-Braunschweiger bewiesen, dass er keine Anlaufzeit braucht, um sich auf der rechten Verteidigerposition wieder einzufuchsen. „Da fühle ich mich am wohlsten“, meinte der 27-Jährige.

Folglich deutet einiges darauf hin, dass er weiter mit dieser Aufgabe betraut wird. Christopher Trimmel müsste dann eine neue Rolle ausfüllen. Die des Abwehrchefs in einer Dreierkette!

Wird ein komisches Gefühl bei manchen Beobachtern hervorrufen. Unter Lewandowskis Vorgänger Norbert Düwel hatte die Dreierkette eher selten Beifallsstürme ausgelöst.

Aber es ist ja nur für ein Spiel. Für St. Pauli sollte Leistner wieder fit sein.

Apropos komische Gefühle. Kessel gibt zu, dass die Rückkehr etwas seltsam wird. „Das ist schon was anderes, wenn man nach fünf Jahren auf einmal in die Gästekabine abbiegen muss. Ich hoffe, dass die Fans mich gut empfangen werden. Wir hatten ja fünf gute Jahre.“

Ob die Verabschiedung allerdings genauso freundlich wird, steht auf einem anderen Blatt: „Ich will ja gewinnen.“

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