Eiserne - 1.FC Union Berlin

Nur okay, das reicht Fabian Schönheim nicht

Union-Verteidiger will immer das Beste tun ....

MATHIAS BUNKUS
Lesezeit 2 Min
Fabian Schönheim gibt im Training alles.

Fabian Schönheim gibt im Training alles.

© imago/Matthias Koch Lizenz

„Ich kann mich aber nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal Opfer eines Scherzes geworden bin“, sagt Fabian. Offenbar ist der teaminterne Respekt dann groß vorm 1,91 m großen Abwehrkoloss.

Scheint auch auf dem Platz so zu sein. Austeilen steht dort weniger auf der Tagesordnung. Fabian erledigt die Dinge meist vorausschauend.

Antizipierend, wie der Fußballer sagt. „Gelbe Karten kriege ich kaum durch Fouls, vielleicht mal durch Meckern oder wenn es taktisch sein muss.“

Doch neben seiner humorvollen Art ist Schönheim auch ziemlich selbstkritisch. Mit seinen Vorstellungen vor der Winterpause ist er nicht ganz zufrieden.

„Über das 1860-Spiel brauchen wir uns nicht zu unterhalten. Da war ich völlig neben der Spur. Aber danach war es ganz okay.“

Das wiederum bringt die nächste Eigenschaft zutage. Seinen Ehrgeiz. Denn okay ist für ihn „nicht okay“. Das ist einfach nicht genug.

Also hat er sich für die zweite Saisonhälfte viel vorgenommen. Und auch schon ein Rezept parat: „Ich muss auf dem Platz wieder viel emotionaler werden, mit noch mehr Leidenschaft an die Dinge herangehen.“

Wäre ja nicht verkehrt, wenn er bei den Gegnern durch Leidenschaft mehr Leiden schafft ...

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