Eisbären-Verteidiger

Baxmann träumt vom Felski-Rekord

Eisbären-Verteidiger Jens Baxmann über möglichst viele Einsätze, Familie und die Konkurrenz.

Manfred Hönel
Lesezeit 2 Min
Jens Baxmann ist fest entschlossen. Für eine starke Saison mit den Eisbären machte er im Sommer nur zwei Wochen Pause.

Jens Baxmann ist fest entschlossen. Für eine starke Saison mit den Eisbären machte er im Sommer nur zwei Wochen Pause.

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Die Zähigkeit des 1,81 m großen Athleten dokumentiert sich auch in seinen DEL-Einsätzen. Im aktuellen Kader nimmt er hinter Frank Hördler (643) mit 623 Spielen die zweite Position ein. Da sollen natürlich noch einige Auftritte im Eisbären-Dress dazukommen. Vielleicht auch 920 DEL-Spiele wie Sven Felski? „Mal sehen, kommt Zeit, kommt Rat“, lacht er. In den vergangenen fünf Jahren bildete „Baxi“ eine Abwehrreihe mit Jimmy Sharrow. „Jetzt verteidige ich mit Henry Haase in einer Reihe. Langsam haben wir uns eingespielt“, denkt Jens Baxmann.
Überhaupt sieht der Verteidiger eine neue Qualität bei den Eisbären: „Wir haben den ganzen Sommer über volles Rohr geackert. Eine Zeit lang zogen wir drei Einheiten am Tag durch. Ich spüre richtig, wie jeder will. Ich denke, wir sind besser als im vergangenen Jahr.“
Als gebürtiger Harzer Junge aus Schierke liebt er das flache Land, deshalb nimmt er gern die 35 bis 40 Minuten Autofahrt von Wandlitz zum Training nach Berlin in Kauf. Wenn er nach strapaziösen Schwitzkuren auf dem Eis zu Hause bei seiner Lebenspartnerin und dem zweijährigen Sohn ankommt, fühlt er „einen Hauch von Urlaub“.
Den Jahresurlaub beschränkte Jens Baxmann auf gute zwei Wochen. „Durch meinen Einsatz bei der WM zog sich für mich die Saison bis tief in den Mai hin, da hatten die anderen schon wieder mit dem Training begonnen. Ich wollte keine zu große Pause, um nicht zu sehr den Anschluss zu verlieren. Ich dachte an das alte Sprichwort. „Wer rastet, der rostet“, erklärt er den Eifer.
In den Neuzugängen sieht der Oldie im Eisbären-Fell durchaus eine Verstärkung: „Bruno Gervais wird uns mit seiner Schussstärke ebenso helfen wie Micky DuPont als nimmermüde Arbeitsbiene.“
Baxmann macht sich aber auch nichts vor: „Die anderen Mannschaften wie Iserlohn, Hamburg, Ingolstadt und Köln haben sich mit neuen Spielern ziemlich vollgesogen. Köln hat mit zwölf neuen Spielern praktisch eine neue Mannschaft. Aber spielen und gewinnen müssen auch die Mannschaften mit ihren neuen Besetzungen erst einmal.“ M.H.

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