Berlin - Die Eisbären sind in der DEL wieder das Maß aller Dinge. Im Spitzenspiel siegte der Tabellenführer in einem Krimi gegen die Grizzlys aus Wolfsburg mit 5:4 (3:0, 1:3, 1:1) .Schon im ersten Drittel schien der EHC die vor einer Woche entthronten Niedersachsen zu überrollen. Dennis Pederson (10. Minute), Frank Hördler (17.) und Derrick Walser (19.) entzauberten die Grizzlys nach allen Regeln der Kunst. "Wir haben ein hohes Tempo vorgelegt", freute sich EHC-Verteidiger Jens Baxmann.Als dann auch noch Alexander Weiß auf 4:0 erhöhte (25.), bahnte sich ein Schützenfest an. Und das gegen die beste Abwehr der Liga. Turbo-Hockey der Bären vor 14100 begeisterten Fans in der O2 World. Was soll da noch schiefgehen, dachten alle.Zu früh gefreut. Denn Wolfsburg kam zurück wie Phönix aus der Asche. Nach Treffern von Norm Milley (27.), John Laliberte (30./Penalty) und Christoph Höhenleitner (35.) stand es plötzlich nur noch 4:3. "Das ist nichts für schwache Nerven. Mit einem 4:0 muss man das Ding eigentlich nach Hause fahren", sagte EHC-Legende Hartmut Nickel. Machten die Bären. Urgestein Sven Felski wurde zum Retter - 5:3 (50.), die Erlösung! Zwar blieb die Partie durch das 5:4 erneut durch Höhenleitner (56.) ein Krimi. Doch zum Glück mit Happyend für den EHC.------------------------------5:4
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