Gervais nach einer harten Trainingseinheit im Welli: „Dr. Eichhorn in Straubing hat einen guten Job gemacht. Zu Hause in Montreal war ich in der Reha, jetzt versuche ich, bei den Eisbären wieder an meine alte Form anzuknüpfen.“
Der Abwehrspieler mit dem Hammerschuss wird mit seiner Erfahrung von 418 NHL-Spielen gebraucht, um die Reihen vor EHC-Keeper Petri Vehanen zu schließen. In 31 Spielen der Vorsaison brachte es Bruno auf acht Tore und 19 Scorerpunkte. Und wurde in den Play-offs schmerzlich vermisst.
Wann er wieder einsteigt, weiß der Kanadier noch nicht genau: „Ich fühle mich zwar gut und erhöhe auch ständig beim Training meine Intensität. Mein Spitzenniveau habe ich noch nicht erreicht.“ Bis zum DEL-Start sind es noch knapp drei Wochen.
Die gegnerischen Torhüter werden sich kaum auf Brunos Rückkehr freuen, denn der verriet: „Ich habe in den Monaten in Montreal viel Schuss- und Oberkörpertraining gemacht, um die Schusshärte noch zu erhöhen.“ Gervais sehnt sich aufs Eis zurück, gesteht aber: „Manchmal zucke ich noch und denke, hoffentlich hält das Knie. Ich glaube aber, das wird sich geben.“
Von den neuen Bären kennt er Nick Petersen aus den Duellen mit Iserlohn ganz gut, Kyle Wilson (kam aus der Schweiz) eher flüchtig: „Gegen ihn habe ich in Kanada schon gespielt.“ Insgesamt stellt Bruno dem EHC für die neue Saison ein gutes Zeugnis aus: „Wir sind in der Tiefe stärker und technisch besser geworden. Ich bin überzeugt, wir haben ein gutes Team.“
Dabei scheint es dem erfahrenen Abwehrspieler egal, mit wem er gemeinsam verteidigt: „Ich habe mit allen schon eine Abwehrreihe gebildet und bin mit allen gut klargekommen.“
Beim Dresden-Turnier siegten die Bären ohne Gervais gegen die gastgebenden Eislöwen 9:3 (Talbot/3, Baxmann/ 2, Petersen/2, C. Braun, MacQueen), treffen heute im Finale (17 Uhr) auf Litvinov.
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