Das war Balsam für die geschundene Eisbären-Seele. Mit dem 5:2 am Sonntag in Köln trösteten die Bären viele verprellte Fans über die Pleitenserie zuvor hinweg. Folgt gegen Nürnberg (Dienstag, 19.30 Uhr) auch das Ende des Heimfluchs?
„Der Sieg gegen Köln hat uns gutgetan, auch für die nächsten Spiele“, gestand ein sichtlich zufriedener Louis-Marc Aubry nach dem Erfolg gegen die Haie.
Sein Erfolgsrezept: „Gegen Schwenningen waren wir viel am Puck und haben oft geschossen, aber sind nicht wirklich in die hart umkämpfte Zone vor dem Tor gegangen.“ Der Doppeltorschütze betonte: „Dort muss man die Drecksarbeit machen, so gewinnt man Spiele.“
Als Team auftreten
Überhaupt wirkten die Eisbären forscher und zielstrebiger als bei den üblen Niederlagen gegen Wolfsburg (1:4) und Schwenningen (1:3). Versuchten die Bären gegen die Kellerkinder noch mit Einzelaktionen die Oberhand zu erzwingen, kombinierten sie in Köln wie ein richtiges Team.
Bestes Beispiel: Vor seinem Treffer zum 3:2 versuchte Frank Hördler erst noch den besser postierten Aubry anzuspielen. Erst als der Kanadier abprallen ließ, vollstreckte Hördler schließlich selbst.
Genau so, als Mannschaft nämlich, müssen die Eisbären auch gegen Nürnberg auftreten. Dann endet auch endlich dieser bitterböse Heimfluch.
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com