Es ist das erste von zwei Spielen gegen den Lieblings-Testspielgegner. Nächste Woche Sonnabend kommt es zum Rückspiel in Tschechien gegen den Klub, der Dynamo nicht nur im Herzen, sondern immer noch im Namen trägt. Die Erinnerungen an die dortige Eisarena sind gut. Im vergangenen Jahr gewannen die EHC-Cracks unter Ex-Coach Clement Jodoin dort das Zbynek Kusy Memorial mit namhaften Gegnern. Man wähnte sich in Topform, was sich später als Irrglaube herausstellen sollte.
In diesem Jahr sind die Vorzeichen andere. Die Vorbereitung lief durchwachsen, bislang gewannen die Eisbären von fünf Tests nur den letzten bei Mountfield HK. Deshalb wäre es umso wichtiger, morgen vor heimischer Kulisse ein Achtungszeichen zu setzen. Die Spiele im Welli sind rar und deshalb so besonders. Die Unterstützung wird deshalb mal wieder gewaltig sein. Vor allem für die Neu-Bären wird das eine besondere Erfahrung werden, in diesem Hexenkessel voller EHC- und Dynamogeschichte zu spielen.
Leo Pföderl sagt: „Natürlich freue ich mich auf Freitag. Heimspiele sind immer viel besser als Auswärtsspiele und der Welli ist sowieso etwas Besonderes.“ Der Neu-Stürmer weiß noch gut, wie es sich als Gegner hier anfühlt. In den Pre-Play-offs 2015 schoss er das 1:0 für Nürnberg, ehe die Eisbären mit sechs Toren in Serie den Grundstein zum 6:3 legten. Damals setzte sich Pföderl mit den Franken dennoch durch. Kommende Saison wird er alles dafür tun, die Ice Tigers weit hinter sich zu lassen.
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