„Es war ein Spiel, in dem wir uns selbst geschlagen haben. Wir waren nicht clever genug und zu gewissen Zeitpunkten nicht anwesend. Wir waren zu spät am Mann, zu oft zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort“, kritisiert Stürmer Marcel Noebels.
Das neue Offensivsystem lässt er als Ausrede nicht gelten: „Wir sind jetzt lange genug zusammen. Alle wissen, wie das System funktioniert.“
Fünf Gegentore waren doch etwas viel: „Ich will nicht alles schlecht reden. Es sind am Ende Kleinigkeiten, die so ein Spiel entscheiden.“
Solche Kleinigkeiten gab es einige. „Wir haben in Überzahl kein Tor gemacht, das hat viel Kraft gekostet. Dann waren viele Strafzeiten dabei. Wir sind Freitag auch viel mehr gelaufen als Sonntag, das muss man ganz klar sagen“, zählt Noebels auf.
Dabei fehlte es Noebels teils an Unterstützung. „Wenn sich nur der bewegt, der die Scheibe hat, ist es schwer. Es stehen schließlich Fünf auf dem Eis“, erklärt der 27-Jährige.
Noebels heiß auf Haie
Die Erwartungen waren selbstredend ganz andere. Drei Punkte hätten es schon sein sollen gegen eine Mannschaft, gegen die die Eisbären zuletzt neun Siege in Folge einfahren konnten.
„Die Reise hätten wir uns sparen können. Aber das Spiel ist jetzt vorbei und wir können die Zeit nicht mehr zurückdrehen. Wichtig ist, dass wir jetzt am Wochenende zwei gute Mannschaften vor uns haben, die ein guter Test für uns sind. Da können wir wieder einiges gutmachen.“
Dass das beim Heimspiel am Freitag gegen die Kölner Haie (19.30 Uhr) und bei der Auswärtspartie am Sonntag (17.30 Uhr) in München alles andere als einfach wird, ist jedoch auch klar.
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