„Wir werden die Schwenniger auch als Tabellenletzten nicht unterschätzen. Im Tor bleibt Petri Vehanen. Ich will natürlich auch Kevin Nastiuk einmal einsetzen. Doch beim Letzten aus psychologischen Gründen nicht“, sagt EHC-Trainer Uwe Krupp und erklärt seine Maßnahme.
Der Gegner solle nicht denken: „Aha, heute steht der zweite Keeper, die sind sich ihres Sieges sicher.“ Sonst bestehe die Gefahr, zu verlieren.
Verteidiger Micky DuPont, der eigentlich Michael Joseph heißt, findet die Trainer- Entscheidung richtig. Der Kanadier schmiedet mit den Eisbären große Pläne.
Der 35-Jährige stieß 2003 von den Calgary Flames zu den Eisbären. Zwei Mal – 2005 und 2006 – nahm er die Meisterplaketten in der DEL entgegen, ehe er die Eisbären in Richtung Pittsburgh verließ.
„Franki, Buschi, Baxi und André stießen damals als junge Burschen zur Mannschaft. Heute sind sie Führungsspieler. Wir sind eine homogene Truppe. Wenn jeder Verantwortung übernimmt, können wir einiges reißen“, gibt sich der Abwehr-Oldie optimistisch.
Micky geht mit gutem Beispiel voran. Mit fünf Scorer-Punkten nach fünf Spielen liegt er in der Eisbären-Rangliste nur hinter Petr Pohl (6).
Vielleicht kommt heute der eine oder andere Punkt noch dazu. In Krefeld band Micky mit seinem Knaller in der 63. Minute den Sack zu: „Ich lasse die Stürmer ungern allein in der gegnerischen Zone und helfe immer dort, wo ich kann.“
DuPont fühlt sich heute weitaus erfahrener als damals, als er vor knapp zehn Jahren Tschüss sagte: „Ich bin im Laufe der Jahre zu einer Leitfigur geworden; zwar älter, aber auch erfahrener. Ich will jetzt helfen, an die großen Meisterzeiten wieder anzudocken.“ M.H.
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