„Solche Szenen bauen natürlich mich und die gesamte Mannschaft auf. Mit dem Sieg sind wir gut in die Champions League gekommen“, freut sich Noebels. Dann verneigte sich der Nationalspieler vor den Eismeistern: „Die Männer haben eine tolle Arbeit geleistet. Ich hatte nach fünf Monaten Pause mit weichem, schwerem Eis gerechnet. Nichts von alledem. Das Eis ist prima. Darauf lässt sich top laufen.“
Auf diesem kühlen Grund wollen die Eisbären heute gegen die Finnen von Lappeenranta nachlegen, wie Noebels hofft: „Wie gegen Lulea müssen wir auch gegen die Finnen wieder aus einer sicheren Abwehr unser Spiel aufziehen und dabei versuchen, weniger Strafminuten als am Freitag zu kassieren.“
Trainer Uwe Krupp baute die EHC-Reihen im Vergleich zum Vorjahr etwas um. Marcel stürmte jetzt in einer Reihe mit Neuzugang Jamie MacQueen und dem langjährigen Außen Barry Tallackson als Mittelstürmer. „Ich finde, wir haben ein gutes Spiel aufgezogen. Ich fühle mich in dieser Reihe richtig wohl.“
Der 24 Jahre alte Eisbären-Stürmer sieht die Spiele in der Champions League auch als gute Einstimmung für das Nationalteam. „Durch die Schweden und die Finnen werde ich gleich wieder an internationale Schnelligkeit und Härte gewöhnt. Das ist für Frank Hördler und mich wichtig, wenn wir am Montag zur Nationalmannschaft reisen. Wir haben vor der Olympia-Qualifikation in Lettland nur nächste Woche noch zwei Spiele gegen Frankreich und Weißrussland. Da ist die Form, die wir von den Eisbären mitbringen, sehr wichtig“, betont Noebels.
Doch zunächst heißt es, sich auf die CHL mit dem heutigen Gegner Lappeenranta zu konzentrieren. Das sieht auch der passgewaltige Marcel so: „Wir haben ein hartes Sommertraining hinter uns und sind gut drauf. Wenn wir uns konzentrieren, können wir auch die favorisierten Finnen knacken.“
Beginn ist heute 14.30 Uhr in der MB-Arena. M.H
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