Schon wieder

Einsturzgefahr! Wohnhaus in Schöneberg kurzfristig geräumt

Und wieder ist ein Wohnhaus in Schöneberg wegen Rissen in der Wand geräumt worden. Kurz danach gab es zum Glück Entwarnung.

dpa/HD
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Polizeibeamte stehen in Schöneberg vor einem Wohnhaus, das am Morgen aus Sicherheitsgründen geräumt worden war.

Polizeibeamte stehen in Schöneberg vor einem Wohnhaus, das am Morgen aus Sicherheitsgründen geräumt worden war.

© Paul Zinken/dpa

Nach den jüngsten Erfahrungen mit einem einsturzgefährdeten Haus in Schöneberg sei am Donnerstagmorgen vorsichtshalber entschieden worden, auch ein Haus in der Kurfürstenstraße zu räumen, nachdem Risse in der Tiefgarage und im 5. Obergeschoss entdeckt worden seien, wie aus Polizeikreisen zu hören war. Nach kurzer Zeit wurde jedoch Entwarnung gegeben und die Bewohnerinnen und Bewohner durften wieder zurück. Zuerst hatte der RBB berichtet.

Wasser in der Tiefgarage hatte den Einsatz am Donnerstagmorgen ausgelöst, wie ein Feuerwehrsprecher der dpa sagte. Der Fall sei jedoch schnell an die Polizei und das Bauamt übergeben worden. Die Feuerwehr habe im Zuge der Evakuierung einen bettlägerigen Menschen in eine Klinik gebracht.

Stahlkonstrukt stützt Erker vom zweiten einsturzgefährdeten Haus

In Schöneberg an der Ecke Goltz-/Grunewaldstraße war im April ein Wohnhaus wegen Einsturzgefahr evakuiert worden, nachdem große Risse an der Fassade festgestellt wurden. Die neun Mieterinnen und Mieter durften rund einen Monat lang nicht in ihre Wohnungen zurück, bis ein Prüfstatiker eine Stahlkonstruktion zur Stützung eines Erkers freigab. Die Ursache für die Einsturzgefahr ist bis jetzt unklar. ■

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