Ein Tusch für Simon

Mach die 17 wieder groß

Hedlund hat seit der Winterpause eine neue Rolle beim 1. FC Union.

Mathias Bunkus
Lesezeit 3 Min
Kecker Blick, keckes Spiel? Simon Hedlund soll für kreative Momente bei den Unionern sorgen.

Kecker Blick, keckes Spiel? Simon Hedlund soll für kreative Momente bei den Unionern sorgen.

© Matthias Koch

Diese Nummer erbte vor eineinhalb Jahren Simon Hedlund. Und zuletzt trat der Flügelflitzer auch in der Spielgestalterrolle auf. Also: ein Tusch für Simon, mach die 17 wieder groß. Am liebsten schon am Montag in Bielefeld, wenn die Eisernen ab 20.30 Uhr ihre Negativserie von sieben sieglosen Spielen in Folge vergessen machen wollen.

„Die Rolle hat mir nicht schlecht gefallen. Da hat man ein paar mehr Freiheiten in der Offensive. Und der Trainer sagte zu mir, dass ich einfach das machen soll, worin ich sonst auch gut bin. Angreifen, pressen, nach Lücken zwischen den Linien gucken oder selbst ins Dribbling gehen“, erläutert der 24-Jährige, wie er die neue Rolle interpretieren soll.

„Es war zwar alles neu für mich“

Eine Idee, die Hofschneider offensichtlich durch das Kiel-Spiel beim Start nach der Winterpause gekommen ist. Denn da war der Blondschopf durch seine permanenten Rochaden auch viel häufiger in der strategisch wichtigen Schaltzentrale zu finden denn auf den Flügeln.

Torsten Mattuschka machte die 17 zu einer legendären Nummer bei den Eisernen.

Torsten Mattuschka machte die 17 zu einer legendären Nummer bei den Eisernen.

© Matthias Koch

Ob er auch auf der Alm wieder in der Schaltzentrale durchstarten wird, ist natürlich offen. Denkbar ist auch, dass André Hofschneider ihn mit der Rückkehr von Steven Skrzybski wieder nach links in die Mittelfeldraute versetzt und Hartel auf die Position hinter den Spitzen zurückkehrt.

„Es war zwar alles neu für mich. Ich habe noch nie zentral gespielt, außer vielleicht in Freundschaftsspielen. Aber ich denke, es war ganz okay für das allererste Mal. Ob als 8er oder auf der 10 macht nicht so groß den Unterschied für mich“, erklärt Hedlund rückblickend und hofft auch darauf, dass er Tusches Fußstapfen künftig mit noch mehr Fortune ausfüllen kann.

„Die Stimmung in der Kabine könnte besser sein“

„Er war ja ein großer Spieler bei Union bei allem, was ich von ihm gehört habe“, so Hedlund, der vor dem Auftritt auf der Alm vor allem eins als wichtig ansieht: „Man muss jetzt ruhig bleiben, sich nicht verrückt machen.“ 

Zumindest teamintern scheint das zu gehen. „Die Stimmung in der Kabine könnte zwar besser sein, logo. Aber sie ist nicht negativ. Und richtig gut wird sie sowieso, wenn wir mal wieder ein paar Spiele gewinnen“, sagt Hedlund. Und er lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass er gegen die Arminia damit anfangen will.

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