Berlin - Die "Gorch Fock". Das Segelschulschiff steuerte nach dem Tod zweier Kadettinnen und der Meuterei in Image-Tief: Kapitän Norbert Schatz ist abkommandiert. Wenn die Bark in rund vier Wochen in ihrem Heimathafen Kiel einläuft, wird entschieden, ob auf ihr überhaupt noch ausgebildet wird.Und inzwischen mehren sich Schilderungen von Kadetten über unhaltbare Zustände: Maria S.: "Da wurde gebrüllt, da wurde gedrillt. Das war systematisches Schleifen wie in einem schlechten Film. Beim Reinschiffmachen darf es auch gerne mal die Zahnbürste sein."Es gab auch Gerüchte, dass die Offiziersanwärterin, die vor einem Jahr über Bord gegangen ist, schlicht während der Wache eingeschlafen ist und deshalb über Bord fiel." Frauen hätten es besonders schwer: "Es ist ein offenes Geheimnis, dass es zum Teil sehr offenherzig zugeht." An sexuell "eindeutigen und übereindeutigen Angeboten" mangelte es nicht. Daher sei das Schiff in Offiziersanwärterkreisen "als größter schwimmender Puff Deutschlands verschrien".------------------------------
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