Ein Mann aus Großbritannien hatte nur einen Löffel von einem indischen Essen probiert und ist danach gestorben. Der 27-jährige Joseph Hingginson war auf die enthaltenen Nüsse allergisch. Er starb in einem Krankenhaus. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.
Die Tragödie ereignete sich während eines Familienessens im Dezember 2022. Der 27-jährige Mechaniker Joseph H. aus Bury, Greater Manchester, hatte eine Vorspeise gegessen und dann nur einem Bissen des bekannten indischen Gerichts Butter Chicken probiert. Kurze Zeit später fühlte er sich unwohl und brach zusammen, berichtet die britische Zeitung „Mirror“.
Der Brite wusste von seiner Nussallergie
H. hatte erst wenige Monate zuvor eine Nuss- und Mandelallergie diagnostiziert bekommen. Obwohl das Curry laut der Speisekarte Mandeln enthielt, kostete er davon. Er hatte nicht geglaubt, dass nur ein einziger Löffel davon solche Auswirkungen auf seinen Körper haben könnte. Er hatte sich geirrt.
Die Familie rief sofort den Notarzt, verabreichten Joseph seine Notfallmedikamente EpiPens und Adrenalin. Schließlich brachten sie den 27-Jährigen in ein Krankenhaus, in dem einige Tage später, am 4. Januar 2023, starb. Eine Autopsie bestätigte „akute Anaphylaxie“ als eine der Todesursachen.
Wie der „Mirror“ berichtet, wurde bei der Untersuchung festgestellt, dass der Familienvater sich seiner Allergie bewusst war und wusste, dass das Gericht Mandeln enthielt. Er hätte seine Allergie nie richtig ernst genommen", sagte seine Schwester Emily zur Zeitung „Metro“. Angeblich soll sich die Allergie aber verschlimmert haben.
Mann hatte früher kaum Probleme mit Mandeln
Denn seiner Schwester erzählt weiter, dass er das indische Curry früher ohne Probleme gegessen und vertragen hatte. Daher entschied er sich wieder für das Butter Chicken. Auch Polizeiermittlungen ergaben, dass das Restaurant in der Speisekarte korrekte Allergieinformationen angegeben hatte und es keine Verfälschungen in den Lebensmitteln gab.
Jetzt, ein gutes Jahr später, beendete die Polizei ihre Ermittlungen und sprach von einem „Tod aus Versehen“ - eine vorsätzliche Tat mit unbeabsichtigten Folgen. Julie Mitchell, stellvertretende Gerichtsmedizinerin für Greater Manchester North, lobte Joes Familie für ihre Bemühungen, sein Leben zu retten. Sie stellte in ihrem Urteil klar, dass dem Restaurant keine Schuld zugeschrieben wurde.
Eine andere Allergikerin schlug vor einigen Monaten Wellen. Eine Britin kaufte alle 48 Nuss-Packungen im Flugzeug, weil sie allergisch war . Weil die Crew nicht darauf verzichten wollte, den Snack während des Flugs zu verkaufen, wollte sie so ein Risiko vermeiden, schreibt der Focus. ■
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