Ein Jahr nach der Schließung

Die vergessenen Zootiere von Buenos Aires

Noch immer darben Hunderte Tiere in ihren Gehegen.

BK
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Auch für diesen Schimpansen wurde die Lage „von schlecht zu schlimmer“, beklagt Ex-Zoodirektor Claudio Bertonatti.

Auch für diesen Schimpansen wurde die Lage „von schlecht zu schlimmer“, beklagt Ex-Zoodirektor Claudio Bertonatti.

© AP

Auch das Giraffenpärchen Shaki (l.) und Buddy (r.) harren mit Nachwuchs Ciro im Ex-Zoo aus 

Auch das Giraffenpärchen Shaki (l.) und Buddy (r.) harren mit Nachwuchs Ciro im Ex-Zoo aus 

© AP

Im Juni 2016 wurde der 140 Jahre alte Zoo geschlossen, weil das Halten wilder Tiere nicht mehr zeitgemäß sei, wie es hieß. Die 1500 Zoo-Tiere sollten in Schutzgebiete gebracht werden, wo sie artgerecht leben sollten. Das Gelände, fortan zum „Eco Park“ erklärt, sollte Tieren Schutz bieten, die aus den Fängen illegaler Händler gerettet wurden.

Brillenbären (l.) und ...

Brillenbären (l.) und ...

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Doch bis heute leben Hunderte Tiere weiter in ihren alten Zoo-Käfigen. Auch weil sich Experten streiten, wie sie auf ein Leben in freier Wildbahn vorbereitet werden könnten. Deshalb darben Giraffen, Nilpferde, Orang-Utans und Bären weiter in Gehegen, die längst nicht mehr internationalen Standards genügen. Umgeben von Lärm und Abgasen der Hauptstadt, die bis zum früher in einem Randbezirk gelegenen Zoo-Gelände heranwuchs.

... Elefanten darben in ihren veralteten Zoo-Gehegen.

... Elefanten darben in ihren veralteten Zoo-Gehegen.

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„Die Lage der Tiere ist schlimmer als im Jahr zuvor, es wird nichts modernisiert“, beklagt Veterinär Juan Carlos Sassaroli. „Und es ist offensichtlich, dass die Tiere leiden.“ 

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