Zum zweiten Mal nach 2015 haben die Füchse Berlin den EHF-Pokal gewonnen und damit die Siegesserie der deutschen Handball-Vereine in diesem Wettbewerb verlängert. Am Sonntag setzte sich die Mannschaft von Trainer Velimir Petkovic im dramatischen Finale in der Magdeburger Arena mit 28:25 (14:13) gegen den französischen Vertreter Saint-Raphael durch. Der hatte tags zuvor die Titelträume des SC Magdeburg durch ein 28:27 im Halbfinale beendet hatte.
Die größten Erfolge der Füchse
Ein Überblick über die Erfolge des Hauptstadtclubs aus der Handball-Bundesliga:
2018 EHF-Pokal Titel
2017 IHF Super Globe 2.
2017 EHF-Pokal 2.
2016 IHF Super Globe Titel
2015 IHF Super Globe Titel
2015 EHF-Pokal Titel
2014 DHB-Pokal Titel
Überragender Füchse-Akteur war Torwart Silvio Heinevetter, der 17 Würfe abwehrte und die Trophäe bereits zum dritten Mal gewann - nach 2007 mit Magdeburg, 2015 mit Berlin. Der EHF-Pokal bleibt somit eine deutsche Domäne: Es war der 19. Erfolg eines Bundesligisten in der Geschichte des Wettbewerbs, alleine in den vergangenen 15 Jahren war es der 14. Sieg einer deutschen Mannschaft.
Überragende Leistung von Silvio Heinevetter
Bester Füchse-Werfer war Mattias Zachrisson mit neun Treffern. Zwei Minuten vor dem Ende hatte Saint-Raphael auf 25:26 verkürzt, dann trafen Zachrisson und Paul Drux zum verdienten Sieg. Zuvor hatte sich der SC Magdeburg durch ein 35:25 (16:15) gegen den entthronte Titelverteidiger Frisch Auf Göppingen den dritten Platz gesichert. (dpa)
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