Großer Rentenstreit

Gesundheit geopfert, Ansprüche verloren: Die Wut der DDR-Bergleute über das BRD-Rentenrecht

Ehemaligen DDR-Bergleuten wurden nach der Wende ihre Rentenansprüche gekürzt. Warum der Streit um Zusatzrenten und Härtefallfonds bis heute anhält.

Foto von Autor/Autorin: Stefan Henseke
Lesezeit 6 Min
Arthur Hähnel (84) und Günther Freitag (87) vor der alten Schwelerei  bei Espenhain. Ihnen wurde die Zusatzrente wurde bei Renteneintritt aberkannt. Sie zeigen ihre SV-Ausweise, in denen „bergmännische Tätigkeit“ verzeichnet ist.

Arthur Hähnel (84) und Günther Freitag (87) vor der alten Schwelerei  bei Espenhain. Ihnen wurde die Zusatzrente wurde bei Renteneintritt aberkannt. Sie zeigen ihre SV-Ausweise, in denen „bergmännische Tätigkeit“ verzeichnet ist.

© Alexander Schumann/OAZ

Mehr als 35 Jahre nach der deutschen Einheit werfen ehemalige Beschäftigte der DDR-Braunkohleveredelung der Bundesrepublik vor, ihnen einen Teil ihrer erarbeiteten Altersversorgung gestohlen zu haben. Die Betroffenen aus dem einstigen Veredelungswerk Espenhain bei Leipzig sprechen von gebrochenen Zusagen, verlorenen Rentenansprüchen und einem politischen Wegducken, das bis heute andauere. Über die Schicksale der ehemaligen Kumpel berichtete zuerst die Ostdeutsche Allgemeine (OAZ).

Berliner Kurier

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