Mehr als 35 Jahre nach der deutschen Einheit werfen ehemalige Beschäftigte der DDR-Braunkohleveredelung der Bundesrepublik vor, ihnen einen Teil ihrer erarbeiteten Altersversorgung gestohlen zu haben. Die Betroffenen aus dem einstigen Veredelungswerk Espenhain bei Leipzig sprechen von gebrochenen Zusagen, verlorenen Rentenansprüchen und einem politischen Wegducken, das bis heute andauere. Über die Schicksale der ehemaligen Kumpel berichtete zuerst die Ostdeutsche Allgemeine (OAZ).
Arthur Hähnel (84) und Günther Freitag (87) vor der alten Schwelerei bei Espenhain. Ihnen wurde die Zusatzrente wurde bei Renteneintritt aberkannt. Sie zeigen ihre SV-Ausweise, in denen „bergmännische Tätigkeit“ verzeichnet ist.
© Alexander Schumann/OAZ
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