Dagmar S. (Name geändert) war offenbar einem heftigen Streit getötet worden. Nachbarn hatten morgens die Feuerwehr alarmiert, als es in der Wohnung im 3. Stock am Friedrich-Kayßler-Weg (Gropiusstadt) mal wieder heftigen Streit gegeben hatte.
Mit dem Haftbefehl scheint die Vermutung noch nicht vom Tisch, dass Andreas S. in Notwehr gehandelt hatte.
Nachbarn hatten dem KURIER berichtet, dass das Ehepaar immer wieder in heftige Streitigkeiten verstrickt war. Eine Frau wusste zu berichten: „Erst wurde gesoffen und gekifft, und dann ging’s plötzlich rund.“
Das soll vor ein paar Wochen darin gegipfelt haben, dass die Frau den jetzt Verhafteten mit einem Messer am Bauch verletzt habe. Sollte Andreas S. keine Notwehr ins Feld führen können, droht ihm eine Freiheitsstrafe von mindestens drei Jahren. Erkennen die Richter auf einen „minder schweren Fall“, hat er mindestens ein Jahr Haft zu erwarten. GL
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