Berlin - Nach sieben Heimsiegen am Stück hat es die Eisbären wieder erwischt. Vor 14 200 Fans in der ausverkauften O2 World vergeigte der EHC mit 1:2 (0:1, 0:0, 1:0/0:1) nachVerlängerung gegen die Straubing Tigers.Die aufmüpfigen Tiger aus dem kleinen Städtchen in Niederbayern fühlen sich pudelwohl, wenn sie in die Hauptstadt reisen dürfen. Straubing, mit rund 44 000 Einwohnern nicht mal halb so groß wie Hohenschönhausen (107 000), hatte schon beim letzten Gastspiel am 1. Oktober 2010 für eine Sensation gesorgt und erstmals überhaupt in Berlin gewonnen (4:3).Und auch diesmal schickten sich die Tiger an, den Bären die Krallen zu stutzen. Sie malochten, was das Zeug hielt. Folgerichtig sorgte Eric Meloche kurz vor dem ersten Pausentee für die 1:0-Führung (20.). Völlig verdient. Kevin Nastiuk im Bären-Tor (Nationalkeeper Rob Zepp bekam eine Pause) hatte mehr zu tun, als ihm lieb war. 11:5 Torschüsse der Tiger sagen alles.Die Bären dagegen spielten - sagen wir es diplomatisch - zerfahren. Für mehr Aufregung sorgte bei den Fans ein Feueralarm in der Drittelpause, der kurzfristig alle Fahrstühle und Rolltreppen in der Arena lahm legte."Straubing hat mit Dean Fedorchuk einen neuen Trainer. Die wollen sich alle beweisen. Wir müssen zurückkämpfen", forderte Daniel Weiß. Die Bären versuchten es. Angetrieben vom neuen Zaubersturm. Sven Felski, Laurin Braun und Tyson Mulock liefen wie beim 4:1 gegen Nürnberg als erster Angriffsblock auf. Mit Erfolg. Laurin Braun gelang der Ausgleich (50.). Auf Vorlage von Felle. Verlängerung. Doch hier sorgte 8,6 Sekunden vor Schluss Justin Mapletoft für Straubings zweiten Sieg in der Hauptstadt.------------------------------1:2
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com