Doch das war’s noch lange nicht. „Er ist auch offensiv gefährlich, spielt einen guten ersten Pass und hat einen ordentlichen Schuss“, sagt Richer über den Kanadier. An torgefährlichen Verteidigern hatte es in der vergangenen Saison gemangelt.
Parlett kommt als frischgebackener Finnischer Meister. Dort startete er nach seinem Wechsel aus der KHL (Medvescak Zagreb) kurz vor den Play-offs unauffällig, legte in der entscheidenden Saisonphase aber richtig los: In 18 Spielen schoss er fünf Tore und bereitete drei Treffer vor. Mit neun Spielern ist die Eisbären-Verteidigung komplett.
Zur Mannschaft wird Parlett aber erst kurz nach dem Start des Eistrainings Ende Juli stoßen. Seine Frau ist hochschwanger. Mit Nachwuchs kann er dann in Hohenschönhausen richtig durchstarten.
Das gilt nicht mehr für Lolle Braun, zumindest was die Eisbären angeht. Der 26-jährige Stürmer verabschiedet sich nach zwölf Jahren in der Organisation in Richtung Ingolstadt und wird dort Teamkollege von Darin Olver. „Vielleicht ist es für ihn gar nicht so schlecht, mal andere Luft zu schnuppern. Ein Wechsel jetzt bedeutet bei ihm nicht, dass
er nie wieder für uns spielt“, sagte Geschäftsführer Peter John Lee. Pae
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