Eisbären unterliegen Adlern

Ein Busch reicht nicht fürn Tusch

Eisbären spielen in Mannheim offensiv zu kompliziert

Benedikt Paetzholdt
Lesezeit 2 Min
Florian Busch erzielt das 2:3 in Mannheim. Ein Tor des Willens, keines, das toll rauskombiniert wird. Bezeichnend für dieses Spiel. 

Florian Busch erzielt das 2:3 in Mannheim. Ein Tor des Willens, keines, das toll rauskombiniert wird. Bezeichnend für dieses Spiel. 

© City-Press GbR

Uwe Krupps Männer schlichen anschließend schnell vom Eis. Einen wirklich guten Auftritt hatten sie in der SAP-Arena nicht hingelegt. Der zuletzt so gut geölte Offensiv-Motor wollte einfach nicht richtig anspringen. Und nicht ein Powerplay bekamen sie zugesprochen. „Eigentlich stellen wir uns nicht vor, so zu spielen“, meckerte Nationalstürmer Marcel Noebels hinterher über den eigenen Auftritt.

Von Beginn an waren die Eisbären unter Druck. „Die kamen wie die Feuerwehr“, sagte Constantin Braun in der ersten Pause. Nach elfeinhalb Minuten war erst ein Berliner Schuss auf dem Mannheimer Tor gelandet. Mit Versuch Nummer zwei glich Louis-Marc Aubry nach sehenswertem Sololauf die Adler-Führung durch Raedeke (6.) aus. Tine Braun polterte: „Wir leisten uns zu viele dumme Strafen.“ Eine davon nutzten die Gastgeber im Powerplay zum 2:1 (Kolarik, 19.).

Und es kam noch schlimmer. Adam erhöhte für die Kurpfälzer auf 3:1 (28.). Das machte den Bären zu schaffen. Beste Szene in Drittel zwei war ein Konter in Unterzahl. Aber Kyle Wilson, der nach zwei Spielen Pause wieder mitmachen durfte, setzte den Puck an den Pfosten.

Gute sechs Minuten vor dem Ende sorgte Florian Busch dann mit dem 2:3 noch mal für Spannung. Eine echte Schlussoffensive kam aber nicht mehr ins Rollen. Auch weil sich die Eisbären 40 Sekunden vor dem Ende ungeschickt anstellten. Wegen zu vieler Spieler auf dem Eis ging diese Partie in Unterzahl zu Ende. 

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