Eduard Löwen

„Ich bin hier, um in der Stammelf zu spielen!“

Herthas neuer Mittelfeldspieler über sein Debüt und seine Ansprüche an sich selbst.

Wolfgang Heise
Lesezeit 2 Min
Eduard Löwen drängt in die Startelf.

Eduard Löwen drängt in die Startelf.

© City-Press GmbH

Dafür tut er alles! Gestern beim Trainingsspiel auf dem Schenckendorffplatz fackelte Löwen nicht lang, zog aus 18 Metern ab. Der Flachschuss krachte mit viel Präzision ins linke, untere Toreck. „Schießen ist schon etwas, was ich gut kann. Aber letztendlich muss ich das auch im Spiel zeigen. Ich freue mich, wenn es im Training klappt. Aber ich muss es auch im Spiel hinkriegen“, sagt Löwen. Der Mann ist selbstkritisch und ehrgeizig.

"Beim Debüt wünscht man sich keine Niederlage"

 Der Ex-Nürnberger, der wegen der U21-EM und anschließenden Urlaub etwas später zu den Blau-Weißen stieß, hat seinen Trainingsrückstand aufgeholt. Die letzte Viertelstunde spielte der Mittelfeldspieler für Ondrej Duda gegen Wolfsburg. „Ich habe mich gefreut, dass ich mein Debüt geben konnte. gerade im Heimstadion vor den eigenen Fans. Aber natürlich wünscht man sich da einen anderen Spielstand, einen anderen Spielverlauf“, sagt Löwen.

Der erste Schritt ist getan. Wann wird er bei der knallharten Konkurrenz im Mittelfeld (Grujic, Duda, Darida, Skjelbred, Friede) dann nun Stammspieler? Löwen ist ziemlich selbstbewusst: „Ich rechne mir natürlich aus, in der Startelf zu spielen. Sonst wäre ich ja nicht hier. Das ist meine Ambition. Aber ich werde geduldig warten und alles geben. Training für Training, Spiel für Spiel.“

"Ich will das Spiel gestalten!"

Seine Lieblingsposition ist die Acht. Schalterspieler zwischen Defensive und Offensive. „Da habe ich mehr Freiheiten. Da bin ich gut aufgehoben. Meine Spielweise ist, dass ich viele Bälle will. Ich will das Spiel gestalten und von hinten in die Tiefe nach vorne stoßen.“

Das könnte auch für das Hertha-Spiel auf Schalke am Sonnabend das Motto sein. Nach der bitteren Heimpleite jetzt mit einem Auswärtssieg nach vorne in der Tabelle stoßen. Löwen: „Wir haben jetzt Schalke vor der Brust. Das wird ein sehr schweres Spiel.“ Löwen liebt schwierige Aufgaben.

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