Fürs Fernsehen hat er schon oft als Schauspieler vor der Kamera gestanden („The Bastard Executioner“, „Game of Thrones“), jetzt aber ist Ed Sheeran das, was er in seinen feuchtesten Träumen nie zu hoffen wagte: Filmstar auf dem größten Publikumsfestival der Welt, der Berlinale! Der 27-jährige britische Singer-Songwriter („Shape of You“) ist Hauptfigur der Doku „Songwriter“ von Murray Cummings, die am Freitag um 21.30 Uhr Weltpremiere im Friedrichstadt-Palast feiert. Er spielt sich selbst.
Sheeran mag die Deutschen fast am liebsten
Wir sehen „Sheeran hautnah, im verschwitzten T-Shirt nach einem Auftritt, fernab der tobenden Fans, fernab der Bühne“, heißt es im Programmtext. Gedreht hat den 84-minütigen Streifen sein eigener Cousin. Der Film läuft in der Sektion „Berlinale Special Gala“ und dürfte vor allem was für Fans sein.
Man erfährt viel über den knuddeligen Briten: dass er im Garten probt, quasi aus dem Nichts einen Millionen-Song komponiert. Ein Grund, warum der Musiker immer mehr Fans hat. Sheeran mag die Deutschen fast am liebsten: „Sie sind echte Musikliebhaber: Sie hören zu an den Stellen, an denen sie zuhören sollen, und sie kreischen dann, wenn sie es sollen.“ Na bitte.
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