Die Halunken müssen sich verdammt sicher fühlen. Denn so eine schwere Metall-Tür (Kosten: 5000 Euro) lässt sich nicht in wenigen Sekunden aus den Angeln hebeln. Entsprechend verdutzt war Stefan Eichenauer von der Autobahn-Meisterei, als er dem KURIER-Fotografen am Parkplatz Briesenluch begegnete: „Die Türen waren Sonderanfertigungen! Es wird nicht leicht sein, für Ersatz zu sorgen.“ Unterm Strich vermisst Eichenauer 15 Metall-Türen aus vier Toiletten-Anlagen an der A 12.
Aber die Gier der Klau-Bande war offenbar nicht gestillt: Drei weitere Klotüren gingen auf der Anlage „Am Kalkberge“ am Berliner Ring flöten. Gegenüber hatten Diebe erst vor wenigen Tagen vier Türen geklaut (KURIER berichtete). Sinn macht der Aufwand nicht: Schrotthändler zahlen nur einen Bruchteil des Neuwerts. Viel Kraft brauchten auch Metalldiebe, die jetzt einen 15 Meter hohen Flutlichtmast stahlen. Sie sägten ihn bei einer Firma im Milower Land (Havelland) mit einem Trennschleifer ab – und entkamen. MOW
Tischler Dirk Flasche mit einer der Holztüren. Darauf ist das symbolische Herz.
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Die Autobahn-Meisterei Fürstenwalde muss die Anlage Briesenluch wegen Klo-Tür-Klaus schließen.
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Die Polizei sucht in der Anlage Am Kalkberge nach Spuren.
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In der Damen-Toilette sind alle drei Türen verschwunden.
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Mitarbeiter der Autobahnmeisterei am Tatort
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