Die „Person“, über deren Alter und Geschlecht alle schweigen, bei der es sich aber um eine Krankenschwester handeln soll, hatte sich am 29. Dezember bei Freetown mit einer Spritzen-Nadel in den Finger gestochen, durch drei Handschuhe hindurch: Ein Kranker, der am Tag darauf starb, hatte sich nach dem Blutabnehmen heftig bewegt.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO fragte am 31. Dezember nach, ob Deutschland die Behandlung übernehmen kann, Berlin sagte zu. Samstag um 7.14 Uhr landete eine Gulfstream III der spezialisierten US-Firma Phoenix mit der Patientin in Tegel.
Ein Spezialfahrzeug der Feuerwehr, mit Experten des Bundeswehr-Krankenhauses besetzt, holte sie ab. Behandelt wird „die Person“ in der Station für hochinfektiöse Erkrankungen (20 Betten). Sie weist bislang keine Symptome auf, ist deshalb auch nicht ansteckend. Zur Zeit kümmern sich bis zu 21 Ärzte und Pfleger in drei Schichten um sie. Bricht die Krankheit aus, werden es 40.
Rund drei Wochen wird sie bleiben, dann ist die Inkubationszeit vorbei. Von Sonntag bis in sechs Tagen ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass die Krankheit ausbricht.
Rettungsdienst-Fahrzeuge des Landkreises Dahme-Spree rückten am 26. September in Schönefeld an.
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In diesem Flugzeug war ein Patient aus Nigeria eingeflogen worden: Kein Ebola.
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Stationsleiter Thomas Klotzkowski und Tropenmediziner Florian Steiner (r.) an einem Bett. Sie atmen gefilterte Luft.
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Stationsleiter Thomas Klotzkowski und Tropenmediziner Florian Steiner (r.) bei der Desinfektions-Dusche. Sie atmen gefilterte Luft.
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Tropenmediziner Florian Steiner im Labor der Seuchenstation im Virchow.
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Gesundheitssenator Mario Czaja mit KURIER-Reporter Marcus Böttcher.
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