Eben noch Held, jetzt Tournee-Depp Als 7. von Garmisch gefeiert, wird der Ex-Vorflieger Quali-Letzter in Innsbruck

Martin Schmitt

sr
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Innsbruck - Das ist, als ob im Auslauf der Holzmichl wartet und die Latten zu Brennholz spaltet. So fühlte sich Martin Schmitt nach der Qualifikation für das dritte Springen der Vierschanzentournee in Innsbruck (heute, 13.45 Uhr/ ARD). Hilfe, Martin Schmitt macht heute nicht mit.Bei 96 Metern ist Schluss. Satte 40 Meter hinter dem Schanzenrekord auf dem Bergisel-Bakken landet Martin Schmitt. Letzter ist er in der Qualifikation, Bummel-Letzter. Alle anderen 63 Springer lassen ihn hinter sich. Die sechs anderen DSV-Springer - Severin Freund ist als Neunter bester Deutscher - kommen locker durch.Schmitt, ausgerechnet er, der tags zuvor in Garmisch noch auf Rang 7 segelte. "Ich musste den Sprung abbrechen, um einen Sturz zu vermeiden", so der Pechvogel. Fast schon philosophisch meinte er: "Man riskiert viel - und manchmal verliert man alles."Als Gesamtelfter 56,4 Punkte hinter dem führenden Ösi Thomas Morgenstern hatte Martin Schmitt mit dem Ausgang der Tournee nichts mehr zu tun. Trotzdem findet er seinen Patzer "schlimm".Dass der jahrelange Vorspringer am Bergisel zuschaut, nennt Werner Schuster "den Wermutstropfen". Zugleich macht der Bundestrainer Schmitt Mut: "Martin hat schon ganz andere Sachen überstanden."------------------------------

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