Düwels Nachfolger

Unions Neuer: Sascha Lewandowski

Nein, es war kein Schnellschuss. Das würde auch nicht zu Führungs-Ära Zingler bei Union passen.

BK
Lesezeit 2 Min
Sascha Lewandowski kommt aus Leverkusen

Sascha Lewandowski kommt aus Leverkusen

© Bongarts/Getty Images Lizenz

Nein, es war kein Schnellschuss. Das würde auch nicht zu Führungs-Ära Dirk Zingler bei Union passen. Dem Aus von Düwel folgt ganz schnell die Verpflichtung eines neuen Trainers. Und der soll Sascha Lewandowski sein. Der 43-Jährige arbeitete bis zur Union-Anfrage als Nachwuchs-Chef beim Champions-League-Teilnehmer Bayer Leverkusen.

Aber: Lewandowski ist nicht nur irgendein Jugendtrainer eines Bundesligisten. Der gebürtige Dortmunder coachte auch schon Bayer 04 in der Ersten Liga und der Königsklasse. Vom 1. April 2012 bis 30. Juni 2013 bildete er zusammen mit Ex-Profi Sami Hyypiä ein Erfolgsduo in Leverkusen.

Damals sammelte er in 51 Pflichtspielen im Schnitt 1,92 Zähler. Eine starke Quote. Kein Wunder, dass die Leverkusener ihn über den 30. Juni 2013 als Cheftrainer haben wollten. Doch Lewandowski lehnte ab. Er wollte sich lieber weiter um den Nachwuchs des Werksklubs kümmern. Weiter Talente ausbilden und an die Bundesliga heranführen. 2014 er dann aber noch einmal kurz als Interimscoach ein. Für für rund zwei Monate, umgerechnet fünf Spiele. Sein Punkteschnitt da: 2,60 pro Partie. Eine Traumquote.

Die man sich bei Union natürlich jetzt auch erhofft. Dazu eine exzellente Förderung des Nachwuchses. Beides kann Lewandowski. Jetzt muss er es nur noch in Köpenick auf den Rasen bringen.

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com

Lesen Sie mehr zum Thema