Außer Manuel Neuer fürchtet Thomas Kraft keinen anderen Keeper. Er hätte es bei den Bayern mit jedem aufgenommen, außer mit dem Weltstar und Nationaltorhüter. Jetzt ist Kraft bei Hertha. Seine Einstellung gegenüber den deutschen Konkurrenten aber bleibt.
Entsprechend kann es ihm gar nicht schmecken, dass mit Hannovers Zieler ein gleichaltriges Talent zur Nationalmannschaft eingeladen wurde. Gegen Österreich am 2. September und gegen Polen am 6. September ist Zieler als dritter Torwart dabei.
Aber Kraft will nicht nur dem Bundes-Jogi zeigen, dass er der bessere Keeper ist. Er hat noch ein ganz anderes Ziel. Ein blau-weißes. Einen großen Wunsch. Endlich soll einmal die Null stehen. Endlich mal kein Gegentor. Nicht mal eines, an dem der Torwart keine Aktie hat, das ihn aber trotzdem wurmt.
Das, verbunden mit einem Treffer der Teamkollegen Adrian Ramos, Christian Lell (siehe oben) oder einem anderen Blau-Weißen – und Kraft hätte seine persönliche Genugtuung. Der erste Sieg. Ohne hinter sich greifen zu müssen. Dann wäre er endlich richtig angekommen bei Hertha.
Herthas Tor-Karussell dreht sich: Thomas Kraft, ...
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... Maikel Aerts und ...
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... Sascha Burchert kämpfen um den Kasten.
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Thomas Kraft klaut der Nummer zwei Maikel Aerts den Ball aus den Händen.
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Thomas Kraft lacht sich fit. Trotz seiner Kapselverletzung im Sprunggelenk will er am Samstag spielen.
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Sascha Burchert wäre der lachende Dritte, sollte Kraft nicht fit werden.
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