Flughafen

Umleitungen und Verspätungen: Schon wieder Drohnen-Alarm am BER!

Eine Drohne hat am Mittwochabend den Flugverkehr am BER lahmgelegt. Mehrere Maschinen mussten nach Dresden und Hannover ausweichen.

Foto von Autor/Autorin: Mariella Mandurino
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Eine Drohnensichtung am BER sorgte für die kurzzeitige Sperrung des Luftraums.

Eine Drohnensichtung am BER sorgte für die kurzzeitige Sperrung des Luftraums.

© Jens Kalaene/dpa

Schreck am Mittwochabend am BER: Eine Drohne hat den Flugverkehr am Hauptstadtflughafen lahmgelegt. „Um 20 Uhr gab es eine Drohnensichtung auf der Nordbahn des Flughafens. Um 20.20 Uhr wurde der Luftraum über dem Flughafen gesperrt“, sagte eine Sprecherin der Bild.

Sperrung dauerte rund 45 Minuten

Danach ging mindestens 45 Minuten lang nichts mehr. Kein Flugzeug durfte starten oder landen. Mehrere Maschinen, die eigentlich in Berlin ankommen sollten, mussten nach Dresden ausweichen. Laut KURIER-Infos strandete auch eine Maschine in Hannover, die eigentlich den BER ansteuern sollte.

Flugzeuge durften am Mittwochabend weder landen noch starten.

Flugzeuge durften am Mittwochabend weder landen noch starten.

© Rainer Keuenhof/Imago

Seit 21.05 Uhr soll der Luftraum laut Bild wieder freigegeben sein. Die Flugzeuge starten und landen allerdings mit Verspätungen. Wie es für die umgeleiteten Flüge weitergeht, ist bislang nicht bekannt. „Mehrere Personen haben eine Drohne am Flughafen gesichtet“, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei zu Bild.

Es ist nicht das erste Mal, dass am BER wegen eines Flugobjekts nichts mehr ging. Schon im März hatte der Flughafen an einem Mittwochabend den Betrieb eingestellt, weil möglicherweise ein Flugobjekt gesichtet worden war. Zwischen 18.40 und 19.15 Uhr konnten keine Flugzeuge starten oder landen, wie ein Sprecher damals t-online sagte.

Was genau am Himmel gewesen sein soll, war zunächst völlig unklar. „Wir müssen prüfen, ob es überhaupt ein Flugobjekt gegeben hat“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Die Beamten patrouillierten am Abend im Außenbereich des Flughafens. Der BER leitete nach eigenen Angaben eine „Standardprozedur“ ein, danach lief der Betrieb langsam wieder an.

Flüge fielen damals zunächst nicht aus. Die Passagiere mussten sich aber auf längere Wartezeiten einstellen, etwa bei Verbindungen nach Dublin, Salzburg oder Zürich. Und auch davor hatte es schon einen ähnlichen Fall gegeben: Im November davor war der Betrieb am BER wegen eines Drohnenalarms kurzzeitig ausgesetzt worden. Eine Drohne wurde damals nicht gefunden.

Auf der Website des BER wurde bislang nichts von einem Drohnen-Vorfall mitgeteilt. Auch nicht, wie sich die Fluggäste nun über ihre Reise informieren können.

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