Monatelang liefen Schmuggeltouren. Veysel K.: „Ich habe mir alle möglichen Dinge in die JVA Moabit bringen lassen.“ Er saß wegen einer Messerattacke in einem Café in U-Haft, sein Prozess lief an. Aber er hatte daneben schwer „geschäftlich“ zu tun: An die 25 Handys soll er an andere Mitinsassen vertickt haben.
Vor Gericht steht er nun wegen bandenmäßigen Handels mit Drogen. Drei Männer, die seine Bestellungen „bearbeiteten“ und brachten, sind mitangeklagt. Es drohen mindestens fünf Jahre. K., kriminell seit seiner Jugend, bestritt eine Dealerei: „Haschisch und Medikamente waren nicht für den Verkauf bestimmt.“ Pillen habe er geschluckt, Hasch verschenkt. Fortsetzung: Montag. KE.
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