Aus ihrem Bekanntenkreis erfuhr der KURIER: Es handelt sich um die 50-jährige Francesca G. Sie lebte seit 2008 in Berlin-Schöneberg.
Vorher arbeitete sie als Pflegefachfrau für Psychiatrie in der Schweiz, ließ sich 2001 zur Sexualtherapeutin ausbilden.
Zuletzt führte sie eine therapeutische Praxis in Berlin. Im Urlaub in der Schweiz wollte sie ihre Familie besuchen.
Zu dem Unfall kam es schon am 29. Juli, berichtet die Zeitung „Blick“. In 1.225 Metern Höhe besitzt die Familie eine Berghütte, oberhalb des Ortes Linescio im Maggiatal.
Laut der Zeitung wollte die Familie die Hütte am Unglückstag aufräumen. Gemeinsam mit dem 15-jährigen Sohn flogen sie per Helikopter zum Häuschen – zu Fuß ist das Domizil nur nach einem langen Fußmarsch zu erreichen.
Bei einem Spaziergang außerhalb der Hütte verlor die 81-jährige Mutter gegen 12.30 Uhr an einer tiefen Schlucht den Halt, drohte abzurutschen.
Ihre Tochter packte sie am Arm, wollte sie retten – geriet aber ebenfalls zu nah an die Kante. Beide stürzten in die Tiefe, schlugen nach 50 Metern auf dem Boden auf.
Der Sohn konnte nur zusehen. Sofort rief er mit seinem Handy Hilfe. Die Retter trafen ein, doch beide Frauen konnten nur noch tot aus der Schlucht geborgen werden.
Der Junge stand unter Schock – er musste vor Ort von den Rettungskräften betreut werden.
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