Sofort auf Betriebstemperatur: Rune Jarstein, Vertreter von Stammtorhüter Thomas Kraft, musste in der Anfangsphase einige Male eingreifen.
© dpa Lizenz
Da ist das Tor: Ibisevic erwischt eine Hereingabe von Plattenhardt mit dem Kopf, FC-Keeper Horn kann nicht eingreifen.
© City-Press GbR Lizenz
Vedad Ibisevic feiert sein erstes Tor für Hertha BSC. Zuvor hatte der Stürmer 25 Partien beziehungsweise 1419 Minuten in der Bundesliga nicht getroffen.
© City-Press GbR Lizenz
Vladimir Darida versucht an Kölns Leonardo Bittencourt vorbeizukommen.
© City-Press GbR Lizenz
Genki Haraguchi gestikuliert nach einem Ballverlust. Konzentrierte Vorstellung des Japaners.
© Bongarts/Getty Images Lizenz
Herthas Sorgenkind Kalou zeigte gegen Köln einige gute Momente. Wurde in der 71. Minute trotzdem durch Baumjohann ersetzt.
© City-Press GbR Lizenz
In der Schlussphase kam Tolga Cigerci für Haraguchi. Es galt, Zeit von der Uhr zu nehmen.
© City-Press GbR Lizenz
Doch kurz darauf das 2:0! Nach einem Ball von Baumjohann konnte Ibisevic einen Konter erfolgreich abschließen und seinen Doppelpack perfekt machen.
© City-Press GbR Lizenz
Sehr zur Freude von Haraguchi und Keeper Jarstein.
© Bongarts/Getty Images Lizenz
Der Matchwinner lässt sich feiern: Ibisevic mit Skjelbred und Haraguchi vor den jubelnden Fans.
© dpa Lizenz
Ausgelassen, die totale Erleichterung, so viel Ballast fiel von Ibisevic. Den Aufprall der Steine, die vom Herzen plumpsten, hat man sicher noch in Stuttgart bei seinem Ex-Verein krachen gehört. Der Angreifer sprang über die Bande, spurtete Richtung Ostkurve und genoss diesen Moment. Sein letzter Treffer war am 29. Januar 2014.
„Wenn er nicht treffen sollte, bin ich schuld“, nahm Dardai am Tag der Vorstellung seines Stürmers gleich allen Druck von seinem Wunschsspieler. Hat geholfen. Die Flanke von Marvin Plattenhardt veredelte Ibisevic mit dem Kopf (43.). Den zweiten legte er in der Schlußsekunde nach (90+4). Vorgelegt von Alexander Baumjohann.
Zwei Heimdreier in Folge gab es seit fast einem Jahr nicht mehr, fühlt sich richtig gut an. Dabei hätten die Blau-Weißen sogar noch höher gewinnen müssen. Befreit und in absoluter Spiellaune ballerten sie ein Ding nach dem anderen auf den Kölner Kasten.
Salomon Kalou, der neben Ibisevic stürmte (23.) drosch drüber, Ibisevic (40./49.), Valentin Stocker (56.), Genki Haraguchi (58./71.), Vladimir Darida (73.) und van den Bergh (90) sie alle vergaben ... Dazu wurde Kalou ein glasklarer Elfer verweigert (14.). Da hätten die Blau-Weißen neben ihrem Punktepolster auch ihr Torverhältnis aufbessern können. Aber sei’s drum.
Hertha bot schöne Spielkultur, den Fußball den Dardai sehen will. Doppelpässe, Flanken gewürzt mit Leidenschaft, Biss beim Nachsetzen. Zum ersten Mal standen dabei alle vier Neuzugänge in der Startelf. Niklas Stark vertrat Abwehrchef Sebastian Langkamp souverän. Und im Kasten zeigte Rune Jarstein, warum er Norwegens Nummer 1 war. Erst rettete er gegen Kevin Vogt (16.), dann gegen Leonardo Bittencourt (17.).
Nur einmal wurde er geschlagen. Mitchell Weiser klärte auf der Linie (64.). Zehn Punkte nach sechs Partien. Die Startbilanz ist top. Dank Vedad Ibisevic. Der Mann des Abends: „Es ist eine große Erleichterung, große Freude endlich wieder zu treffen und dann noch in das Tor hinter dem unsere Fans stehen. Der Sieg war für meine Familie. Die ist noch nicht in Berlin.“
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com