Bonn - Man vergisst seinen Hut, seinen Schirm - aber seine Ehefrau? Oskar Brodehl (68) schon: Nach einem Stopp auf einem Rastplatz an der A2 gab der Rentner Gas Richtung Heimat - während seine Christa (64) nur noch die Rücklichter sah!Das Ehepaar aus St. Katharinen kam gerade aus dem Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern. "Kurz hinter Bielefeld wurde ich müde", erzählt Oskar Brodehl. Er lenkte seinen Hyundai-Geländewagen auf einen Rastplatz, schlief ein. Auch Christa hatte es sich auf dem Rücksitz gemütlich gemacht. Nach einer Viertelstunde erwachte Oskar und fuhr weiter. Er fragte noch: "Na, Schatzi, fühlst du dich auch besser?" Keine Antwort. "Ich dachte, lass' sie schlafen. Dann meckert sie auch nicht, wenn ich einen heißen Reifen fahre", erzählt der Rentner. Erst nach einer weiteren Viertelstunde bemerkte er, dass seine Frau nicht mehr im Auto saß. Da war Oskar Brodehl schon hinter Vellern. 70 Kilometer vom Rastplatz entfernt. Christa Brodehl: "Ich hatte ein bisschen gelegen, bin dann aber raus, um mir die Beine zu vertreten."Fassungslos musste sie mit ansehen, wie ihr Gatte plötzlich los fuhr. Die 64-Jährige rannte noch hinter dem Auto her. Vergeblich. Da stand sie: Auf einem namenlosen Rastplatz, ohne Klo, ohne Kiosk - und ohne Handtasche. Zum Glück bekam Christa Hilfe von einem Autofahrer. Der fuhr sie nach Bielefeld. Währenddessen hatte auch Oskar die Beamten alarmiert: Er fand den Rastplatz nicht mehr.Erst nach drei Stunden lagen sich Oskar und Christa (44 Jahre verheiratet) auf der Wache wieder in den Armen! Der 68-Jährige: "Meine erste Reaktion am nächsten Morgen nach dem Wachwerden war: Hand rüber, ob sie auch da ist."------------------------------
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