Es geht um Teilstücke der Leipziger Straße, Reinhardtstraße, Friedrichstraße, Brückenstraße, Stromstraße, von Alt-Moabit, des Kapwegs und der Leonorenstraße. Im Schnitt sind sie jeweils rund 100 Meter lang, aber auch ein nur 49 Meter langer Abschnitt steht auf der Liste.
So wenig Fahrverbote wie möglich, so viele wie nötig
Dort will der Senat Ende Juni 2019 Schilder aufstellen, die Dieselautos bis einschließlich Euro 5 die Durchfahrt verbieten. Die drei Abschnitte in der Leipziger Straße in Mitte, wo besonders viel Stickoxide die Gesundheit belasten, werden wahrscheinlich auch für Diesel bis Euro 6 a, b und c tabu sein, außerdem für Lkw dieser Schadstoffklassen, sagte Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne).
Für die Dieselbesitzer hätte es aber viel schlimmer kommen können – wenn das Land in die Berufung gegangen wäre. In der nächsten Instanz wären die Fahrverbote womöglich auf die gesamte Umweltzone und die Stadtautobahn ausgedehnt worden. „Es wird nicht zu einer gigantischen Verwirrung kommen“, mahnte die Senatorin. „Es geht nur um einen von 5000 Kilometern, da wird Berlin nicht zusammenbrechen. Unser Ziel war: So wenig Fahrverbote wie möglich, so viele wie nötig.“
Für Anwohner, Handwerker, Pflegedienste, Lieferfahrzeuge und Taxis wären zudem Ausnahmen möglich, so Günther. „Handwerker müssen weiterhin zu ihren Kunden gelangen.“
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