1. FC Köln
Zur Premiere im Kölner RheinEnergy-Stadion kamen am vergangenen Sonntag auf Anhieb 32.000 Weihnachtssänger, die sich im Kerzenschein an der Berliner Tradition orientierten.
Alemannia Aachen
In Aachen war die Resonanz mit 18.000 Teilnehmern beim insgesamt dritten Stadion-Singen, organisiert von der Arbeitsgemeinschaft der Christlichen Kirche und den Fans der Alemannia, fast ebenso beeindruckend.
Dynamo Dresden
Am Montag hatten auch die Dresdner erstmals ihren Sangeswillen zum Fest bekundet und gestalteten im Stadion gemeinsam mit dem berühmten Kreuzchor ein besinnliches Zusammensein.
1860 München
Bei 1860 München treffen sich die Anhänger bereits seit 2013 am dritten Advent im Stadion an der Grünwalder Straße und genießen die „Stille Nacht“.
Das Original ist aber immer noch am schönsten: Unioner beim Weihnachtssingen 2014.
© dpa
Aber das Original ist doch am schönsten!
Doch trotz der Klauerei bleiben die Eisernen gelassen, gönnen anderen die schöne Tradition. Denn die größte Ausstrahlung versprüht aber nach wie vor der Familien-Chor an der Alten Försterei, zu dem in diesem Jahr auch Gäste aus vier Ländern Skandinaviens, aus der Schweiz, Österreich und Frankreich gehören. Im Vorjahr konnten die „Eisernen“ sogar Teilnehmer aus dem fernen Japan in ihren Reihen begrüßen. Diese sind beim emotionalen Jahresausklang ebenso so gern gesehen wie die Fans aus rivalisierenden Vereinen. So entwickelte sich bei vergangenen Auflagen eine gute Tradition, dass sich auch Herthaner mit ihren blau-weißen Schals in die rot-weiße Sänger-Runde mischten. Denn besser als bei Union kann es nirgendwo sein!
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