Die unnötige WM-Pleite gegen Spanien setzt Deutschland unter Zugzwang

Jungs, das war stierisch blöd!

OM
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Kristianstad - Es gibt so Handball-Spiele, die sind echt für die Tonne. Wie dieses 24:26 (13:13) gegen Spanien in der Vorrunde der WM in Schweden. Da haben die Jungs von Bundestrainer Heiner Brand die starken Stiere schon bei den Hörnern - und werden doch noch aufgespießt. Man, das ist wirklich stierisch blöd.Von Anfang an ist es ein rassiges, temperamentvolles Spiel. Mit dänischen Schiris, die (zu) genau hinschauen und Zeitstrafen verteilen wie sonst nur die eifrige Politessen in Prenzlberg Strafzettel. 13:13 steht's nach 30 Minuten. Alles ist gut.Und wird noch besser. Mitte der zweiten Hälfte läuft Jogi Bitter im Tor zu Welt-Weltklasse auf, entzaubert Fuchs Silvio Heinevetter (nur bei Strafwürfen im Einsatz) Siebenmeter-Iceman Iker Romero (zuvor sechs Treffer), führt Deutschland mit drei Toren (21:18/48.) - das ist es.Denkste! Bitter hält zwar immer noch alles, was nur zu halten ist. Aber vorn geht nichts mehr. Sieben Minuten später heißt es 21:23. Heiner Brand stöhnt hinterher: "Wir haben es im Angriff verbockt. Heute war es sicher möglich, Spanien zu schlagen."Den Ehrenpreis für stierische Blödheit räumt aber Lars Kaufmann ab. Der Göppinger sitzt ab der 35. Minute mit drei Zeitstrafen auf der Tribüne: für Trikotzupfen, Wechselfehler und ein saudummes Foul. Um ein Top-Handballer zu sein, braucht man eben doch mehr als einen Wurf wie ein Pferd ...Jetzt muss morgen ein Sieg gegen Frankreich her (18.15 Uhr/ ARD), um das Halbfinale nicht aus den Augen zu verlieren.------------------------------BU: Holger Glandorf (M.) ist mit vier Toren (wie Uwe Gensheimer) bester Werfer.26:24

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