Hinter diesen süßen Fotos steckt eine tragische Geschichte. Ein Bewohner des ländlichen Portola Valley in Nordkalifornien hatte die Tierschutzbehörden alarmiert. Der Grund: Unter seinem Pickup-Truck kauerten drei Berglöwen-Babys. Zwei Wochen lang wurde versucht, die Mutter des niedlichen Trios in den Bergen von San Mateo County zu finden. Vergeblich. Jetzt sind sich die Behörden sicher, dass die Berglöwin tot ist.
Drei Tage bevor die beiden männlichen Berglöwenkinder und ihre Schwester entdeckt wurden, war beim California Department of Fish and Wildlife (CDFW) die Nachricht eines Wildunfalls eingegangen. Ein Autofahrer meldete, dass er im Portola Valley im Dunkeln einen Berglöwen angefahren hatte. Über den Zustand der Raubkatze konnte er aber keine Angaben machen, weil diese nach dem Zusammenprall in den Wald verschwunden war.
Die Berglöwenbabys sind ungefähr drei Monate alt.
© Oakland Zoo
Mutter der Berglöwenbabys wurde angefahren
Laut eines CDFW-Sprechers wurde mit speziellen Selbstauslöser-Kameras auf Wildpfaden nach der Berglöwen-Mama gefahndet. Mitarbeiter durchkämmten die Gegend rund um den Unfallort. Von der Raubkatze gab es weder tot noch lebendig eine Spur. Weil die Behörden inzwischen überzeugt sind, dass die Mutter tot ist, wurden die „Fern“, „Thistle“ und „Spruce“ getauften Berglöwenkinder in das Veterinär-Krankenhaus des Oakland Zoos gebracht.
Sprecher Nik Dehejia: „Den Dreien geht es gesundheitlich relativ gut. Sie sind um die drei Monate alt und ziemlich unterernährt.“ Sobald das Trio hochgepäppelt wurde, soll ein neues, artgerechtes Zuhause für sie gefunden werden. Laut Dehejia „können wir sie leider nicht zurück in die Wildnis entlassen, weil sie dort nicht allein überlebensfähig wären.“ ■
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