46 Jahre danach

Die Stasi und das Oktoberfest-Attentat von 1980: So zapfte das MfS geheime Quellen im Westen an

13 Tote, ein Anschlag, der die Bundestagswahl 1980 beeinflussen sollte: Die Stasi führte Akten zum Oktoberfest-Attentat – 8000 Blatt geheimes Wissen.

Foto von Autor/Autorin: Stefan Henseke
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Franz Kinker war 1980 einer der Verletzten: Zum 25. Jahrestag des Oktoberfest-Attentats von 1980 gedachte er der Opefer am Denkmal nahe des Haupteingangs des Oktoberfestes.

Franz Kinker war 1980 einer der Verletzten: Zum 25. Jahrestag des Oktoberfest-Attentats von 1980 gedachte er der Opefer am Denkmal nahe des Haupteingangs des Oktoberfestes.

© Felix Hörhager/dpa

Heute startet das 191. Oktoberfest in München – 46 Jahre nach dem  Sprengstoffanschlag, der im September 1980 die Welt schockierte. 12 Oktoberfest-Besucher sterben. Doch dem Neuen Deutschland, dem Zentralorgan der SED, ist die Tragödie drei Tage später nur eine Randnotiz wert. 137 emotionslose Worte, eine ADN-Meldung, unten links auf Seite 5 versteckt. Doch das ändert sich bald darauf – als die CSU die Stasi verdächtigt, an dem Anschlag beteiligt gewesen zu sein und das MfS beginnt, im Geheimen Informationen zu sammeln.

Berliner Kurier

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