Je öller, je Schöller

Herbert Köfer (wird 99) tritt wieder als Pensionswirt auf

Die „Schöller“-Inszenierung des Theaters am Kudamm zu Silvester in Beelitz.

Norbert Koch-Klaucke
Lesezeit 2 Min
Hereinspaziert im Beelitzer Theater „Zum Deutschen Haus“: Herbert Köfer spielt dort in der „Pension Schöller“.

Hereinspaziert im Beelitzer Theater „Zum Deutschen Haus“: Herbert Köfer spielt dort in der „Pension Schöller“.

© Heike Köfer/privat

Es gibt Rollen, von denen kann Köfer nicht lassen. Dazu gehört der Schöller-Wirt, der sich im Schwank mit den verrückten Eigenarten seiner Gäste auseinandersetzen muss. Ein irrer Spaß zu Silvester. Doch nicht nur darum steht Köfer an diesem Abend auf der Bühne.

Auch Winfried Glatzeder ist mit von der Partie

„Das Theater in Beelitz, das bei mir fast um die Ecke liegt, und in dem ich unter anderem mit Lesungen auftrat, ist mir richtig ans Herz gewachsen“, sagt der Schauspieler. Für ihn ist es daher auch eine Herzensangelegenheit, dort in der „Pension Schöller“ zu spielen.

Denn in Beelitz wird die legendäre „Schöller“-Inszenierung des Theaters am Kudamm gezeigt, in der Köfer schon Jahre zuvor als Wirt glänzte. Ihn freut es, dass seine einstigen Mitstreiter wie Winfried Glatzeder, Achim Wolff und Kudamm-Theater-Chef Jürgen Wölffer auch in der Spargelstadt dabei sind. Bis zum 5. Januar zeigen sie das Stück. „Mit ihnen Silvester zu spielen, im Anschluss gemeinsam auf das neue Jahr anzustoßen, ist etwas ganz Besonderes für mich.“

Neben Köfer spielen Winfried Glatzeder (Mi.) und Achim Wolff in Beelitz mit.

Neben Köfer spielen Winfried Glatzeder (Mi.) und Achim Wolff in Beelitz mit.

© herbert-koefer.de

Köfers Wunsch für 2020: „Gesund bleiben, damit ich alles schaffe, was ich mir vorgenommen habe.“ Im Januar setzt er die Lesereise mit der Biografie seiner im Februar verstorbenen Kollegin Ursula Karusseit fort. Dann geht Köfer mit seinem Buch „99 und kein bisschen leise“ auf Tour, das zu seinem 99. Geburtstag im Februar erscheinen soll. Ab März macht er mit seiner beliebten TV-Erinnerungsreihe „Das blaue Fenster“ weiter.

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