Die Qualen der Pamplona-Stiere

Drogen, Elektroschocks

BK
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Pamplona - Sie nennen es den "Lauf des Todes". Auch in diesen Tagen findet im spanischen Pamplona die grausame Stierhatz statt. Doch die Tiere werden nicht nur dabei auf brutalste Weise misshandelt. Bereits im Vorfeld bekommen die Stiere Elektroschocks, um sie absichtlich in einen Stresszustand zu versetzen.Sie werden mit Drogen voll gepumpt und durch Vaseline in den Augen wird ihnen das Sichtfeld eingeschränkt. In ihrer Panik stürzen sie auf dem rutschigen Kopfsteinpflaster, krachen gegen die Wände und verletzen sich oft schwer. In der Manege, dem Ziel der Hatz, werden sie langsam zu Tode gequält.Weltweit sterben mehr als 40 000 Stiere jährlich qualvoll bei den inszenierten "Kämpfen". Doch das Blatt wendet sich: Über 70 Prozent der Spanier lehnen die grausamen Schauhinrichtungen bereits ab - Tendenz steigend. Auch die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" fordert ein Verbot der Stierhatz in Pamplona.

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