Die ersten Bewohner schlendern durch die Treskow-Höfe. Das Quartier umfasst 414 Wohnungen.
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Ein Muster: 50 Quadratmeter für 490 Euro warm.
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Stefanie Frensch, Leiterin der Howoge, und Andreas Geisel, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt gefallen die Treskow-Höfe.
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„Wir wollten kein homogenes Wohngebiet“, sagt Geisel. Auf dem Gelände des ehemaligen Studentenwohnheims wurden 60 Millionen Euro investiert, innerhalb von zwei Jahren sind 414 Wohnungen entstanden. Die Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt zwischen 7 Euro und 10,50 Euro. Nur drei Wohnungen liegen über dem Mietspiegel. Zehn Prozent des Wohnraumes sind für Sozialhilfeempfänger vorgesehen. Rund zwei Drittel der 2- bis 4-Raum-Wohnungen sind bereits vermietet.
Wer sind die neuen Lichtenberger? „Viele aus dem Kiez haben Interesse, aber auch Menschen aus Mitte oder Prenzlauer Berg, die es ruhiger haben wollen“, erklärt Geisel zu den neuen Nachbarn der Hochschule für Technik und Wirtschaft. Autolärm gibt es in den Treskow-Höfen kaum zu hören. Aber hier und da wummert es noch. Denn an vielen Ecken arbeiten noch Männer in staubiger Kleidung daran, der Siedlung den letzten Feinschliff zu verpassen.
Die Kita für 90 Kinder ist zwar noch nicht fertig, aber 70 Plätze sind schon vergeben. In den beiden Senioren-WGs haben hingegen die ersten Bewohner ihr neues Heim gefunden.
Die Treskow-Höfe der Howoge sind ein Fingerzeig. Pünktlich bauen, geht also auch in Berlin. In den vergangenen drei Jahren wuchs die Bevölkerung im Durchschnitt um 45.000 Menschen. Der Bedarf nach günstigem Wohnraum ist noch lange nicht gedeckt. BEL
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