Berlin - Eingeschlagene Fensterscheiben, Farbbeutelwürfe und brennende Barrikaden. Nach der Räumung der Liebigstraße 14 (KURIER berichtete) randalierten wütende Chaoten in Friedrichshain.Gegen 19 Uhr demonstrierten etwa 2000 Linksautonome gegen die Räumung des besetzten Hauses am Vormittag, zogen vom Boxhagener Platz über die Simon-Dach- und Revaler Straße in Richtung Frankfurter Allee. Immer wieder attackierten die Chaoten die Polizei, warfen Steine und Feuerwerkskörper, mehrere Autos wurden demoliert. Als die Polizei schließlich mit Wasserwerfern auffuhr, brach der Veranstalter die Demo um 20.20 Uhr ab.Daraufhin zogen mehrere Dutzend Chaoten zur O2-World und warfen Steine auf das Gebäude, mehrere Scheiben gingen zu Bruch. Auch das Kaufhaus Galeria Kaufhof am Ostbahnhof wurde durch Steinwürfe beschädigt, an der Warschauer Straße wurden bei fast allen Banken die Scheiben eingeworfen.Bis spät in die Nacht waren insgesamt etwa 100 plündernde Chaoten in kleinen Gruppen unterwegs, spielten Katz und Maus mit der Polizei. Die setzte schließlich sogar Hubschrauber ein.Erst gegen frühen Morgen beruhigte sich die Lage, etliche Randalierer wurden festgenommen. Der Sachschaden liegt bei fast einer Million Euro.------------------------------BU: Mehrere Wartehäuschen der BVG wurden von den Chaoten zerstört.BU: Dieser Supermarkt in Friedrichshain wurde von dem wütenden Mob entglast und geplündert.BU: Spur der Verwüstung: Die Autonomen kippten mehrere Mülltonen um.
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